Das Böse, die Wupper und Slut-Shaming

Ich melde mich nur kurz, So viel war im Januar hier zu sehen. So wenig im Februar. Aus Gründen. Ich glaube ja manchmal, dass ich ...


Ich melde mich nur kurz, So viel war im Januar hier zu sehen. So wenig im Februar. Aus Gründen.


Ich glaube ja manchmal, dass ich Dinge nur tue, weil sie für mich als Ventil oder Metapher dienen. Weil ich zuletzt mit so viel Unzufriedenheit durch meinen Tag ging, räumte ich auf. Im tatsächlich pragmatischsten Sinne. Nun ist sogar der Boden unter meinem Kühlschrank und mein Backofen blitzblank, mein Kopf  aber noch immer nicht ganz so, wie ich ihn haben möchte. Zu allem Überfluss - und vielleicht ja sogar psychosomatisch und demnach wieder metaphorisch - wurde ich krank, wie ich es lange nicht war, hustete mitten in der Nacht, ohne einschlafen zu können, wankte gegen Türrahmen, wenn mich Kopfweh und Schwindel nach dem Aufstehen überraschte und stand mehrmals mit Tränen in der Schwebebahn. Ich verbrachte einen Abend mit türkischem Essen und einem Besuch im Theater. Date Night, nennt man das heute. Else Lasker-Schülers "Die Wupper" wurde vom Düsseldorfer Schauspiel inszeniert.

Diese Woche wurde außerdem netterweise mein Artikel "Über Schlampen und die Grenzen der Friendzone" ein klein wenig abgeändert auf EDITION F veröffentlicht. Sei verfügbar, aber nicht zu verfügbar, könnte der Imperativ für das Liebesleben junger Frauen sein, wenn sie unverurteilt durch's Leben kommen wollen. Nachlesen könnt Ihr das HIER.
      Ältere Hausarbeiten wie eine über Schopenhauers Musikästhetik, alte Texte und vieles mehr wurde endlich von mir ausgedruckt und in mein Ordnungssystem geheftet. Nach der Hausarbeit ist vor der Hausarbeit. Ich begrüße immer wieder erneut Immanuel in meinem Leben. Kants "Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft" und der Hang zum Bösen im Menschen werden dieses Mal thematisiert.


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      1. Etwas in Deinem Steibstil liegt sehr nah zu mir. Es passiert nicht oft... Aber manchmal lese ich etwas, was auf Deutsch geschrieben ist, und denke: wow, es ist so geschrieben, wie ich auf Russisch schreiben würde. Ich weiß, dass ich mich die meiste Zeit im deutschsprachigen Raum befindend schon aufhören muss, solche Parallelen zu zeigen... Ich mache das aber ab und zu.
        Ich habe auch Deinen Artikel gelesen und viel zum Nachdenken bekommen. Also vielen Dank!
        Anna.

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      2. Ich weiß überhaupt nicht mehr wie ich auf deinen Blog gekommen bin... aber ich verfolge ihn schon lange und bin immer wieder begeistert von deinen Texten. Oftmals habe ich das Gefühl, als würdest du mir aus der Seele sprechen. Dazu ist dein Schreibstil einfach wahnsinnig schön. Dein Artikel auf EDITION F hat mich diesmal total berührt. Mir wird auch des Öfteren unterstellt, ich würde mit Typen immer geradezu "rumschäkern", dabei habe ich keinerlei Intentionen. Es nervt.
        Jedenfalls freue ich mich weiterhin auf deine Texte.

        Lieben Gruß, Charlotte.

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        1. Darüber freue ich mich wirklich ganz besonders! Ich danke Dir!

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