17 Dinge, die wir von PARIS GELLER lernen können

Am 25. November erscheint die neue Gilmore Girls Staffel auf Netflix. Mit ihr kommt auch eines meiner Vorbilder und spirit animal s z...






Am 25. November erscheint die neue Gilmore Girls Staffel auf Netflix. Mit ihr kommt auch eines meiner Vorbilder und spirit animals zurück in die Welt: Paris Geller. Ich bin gespannt, wie es ihr in den letzten Jahren ergangen und wo sie nun angekommen ist. Hier ein paar - für meinen Blog ein wenig ungewöhnlichere - Punkte, die wir von ihr in all den Jahren lernen konnten.




  1. Sei dir deiner Schwächen bewusst und arbeite daran.

  2. Setze Prioritäten. 

  3. Haters gonna hate.

  4. Sei dir deiner Stärken bewusst.

  5. Lass dir sexistische Vorurteile nicht gefallen.

  6. Führe dein Leben, wie du es für richtig hältst.

  7. Hab einen Plan.


  8. Du musst nicht sein wie die anderen und nicht an den gleichen Dingen Spaß haben.


  9. Beliebtheit und möglichst viele Freunde sind nicht wichtig.

  10. Unabhängigkeit, Ehrgeiz, Durchhaltevermögen und Fleiß. Häng' dich richtig rein, für Dinge, die dir wichtig sind.

  11. Übernimm Verantwortung für dein eigenes Leben.

  12. Auch du hast Macht.

  13. Mache deinen Punkt klar.

  14. Halte deine Ziele nicht zu klein.

  15. Sei dankbar.

  16. Lass dich nicht verurteilen.

  17. Sei stolz auf dich, wenn du etwas erreichst.


Zu 6 und zu 8:

Führe dein Leben, wie du es für richtig hältst und du musst nicht sein wie die anderen und nicht an den gleichen Dingen Spaß haben. Zwei Dinge (und mein Lieblingszitat von Paris!), die ich sogar vielleicht am wichtigsten finde.

In meinem ersten Semester zog ich in eine WG, die sich als schrecklich herausstellte und ich ging auf die ein oder andere WG-Einweihung oder Erstsemester Party, freundete mich mit willkürlichen Menschen an, die neben mir im Germanistik Seminar saßen und das fühlt sich irgendwie falsch an. Das machte man doch so, oder? So als Student? "Out of your comfort zone", sagten alle. Stundenleben, olé!

Auf der Party war ich die einzige, die irgendwie keinen Spaß hatte und mir von Verbindungstypen nicht erklären lassen wollte, wie die Welt funktioniert. Ich hielt wenig davon, als mir Fachschaftsmenschen aus den höheren Semestern mit einem Blick auf mich und meine erste Uni Freundin bei der Erste-Rallye verkündeten: "Wenn ihr euch auszieht und ihr beiden rummacht, kriegt ihr doppelt Punkte!". Ich hasste die Germanistik Seminare, in denen sich die Mädchencliquen darüber unterhielten, wie sie die Werke gelangweilt und sie sie deswegen nicht gelesen hatten und einige Minuten später vor dem Dozenten verkündeten, wie fantastisch sie die Werke von Schnitzler, Musil und Schiller und co. empfanden und Zusammenfassungen aus dem Internet auswendig aufsagten. "Es muss nicht immer alles Sinn machen, Janet!", sagte man mir mal schnippisch. Das war nicht nur out of  my comfort zone, sondern out of my Verständnis und Interesse zone.

Dafür mochte ich es, in den holzvertäfelten Hörsaal zwischen Studenten und Rentnern zu sitzen und mir Erläuterungen der Professoren anzuhören, die ein wirkliches Interesse an den Inhalten, an den Studenten, an Diskussion und Kritik hatten. Ich mochte Erkenntnistheorie, Metaphysik, mochte die Antike und Ethik. Ich sah mir Dokus über Hannah Arendt an, Youtube Videos über Reisen und Schminke, Filme über Idealismus und Gerechtigkeit oder auch mal Mean Girls. Ich stand um 5Uhr morgens auf, um zu schreiben und zu joggen, betrank mich mit Freundinnen und ging in den U-Club, um dort eigentlich weniger zu tanzen und mehr zu diskutieren,wir setzen uns zusammen, stoppen die Zeit und versuchen innerhalb kürzester Zeit ein romantisches Gedicht zu analysieren und tragen uns nach 5 Minuten die Ergebnisse vor. Ich führte meinen Blog, schrieb Artikel, arbeitete an Feminismus Projekten und kaufte hübsches Büromaterial, Sukkulenten und Bücher, die ich bis heute nicht gelesen habe, schreibe Briefe und Karten von Hand und machte nach Anleitung von Tutorials Bananen Eiscreme. Ich denke darüber nach, was Tod bedeutet und glaube, dass das einige makaber und creepy finden. Ich steige in die Wupper und sammele Müll ein, gehe auf politische Sitzungen und rede über Systemkritik und über das Dschungel Camp und habe im Kopf, was ich eigentlich wirklich will. Ich. Schreiben, erkennen, wissen, verstehen: Verändern. Nicht ich innerhalb einer Gruppe, ich im Vergleich zu anderen. Was will ich? Und das ist legitim. Egal, ob andere es nachvollziehen können oder nicht. Ich brauche Sinn. Sinnvolles für mich. I want to live my life so that I'll be able to read an in-depth biography about myself in later years and not puke.

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