Elliott Erwitt - Die Essenz des Geschehens

Elliott Erwitt, geboren 1928 in Paris, ist ein US-amerikanische Fotograf. Aufgewachsen in Mailand und Paris, emigrierte er 1939 mit seiner ...

Elliott Erwitt, geboren 1928 in Paris, ist ein US-amerikanische Fotograf. Aufgewachsen in Mailand und Paris, emigrierte er 1939 mit seiner Familie in die USA. Dort studierte Erwitt in Los Angeles und arbeitete während des Zweiten Weltkrieges in einem Fotolabor, bevor er 1948 nach New York zog, um dort Film an der New York School for Social Research zu studieren. Dort begann Erwitt seine lange Karriere als kommerzieller Fotograf und Foto Journalist unter seinen Mentoren Edward Steichen und Robert Capa. Erwitt porträtierte u.a. Ikonen wie Marlene Dietrich, Jackie Kennedy und Marilyn Monroe, allerdings auch Che Guevara und Fidel Castro.

Ein Bild vieler Frauen, die in einer Reihe gehen und Brautkleider und Schleier tragen. Ein Mann mit Kinderwagen daneben. Viele Kinder in einem Van, aus dem Rückfenster lächelnd. An das Fenster gequetschte Nasen. Lächeln und unsichere Blicke.

"Mr. Erwitt has been a seeker of the “decisive moment,” an instant in real time when people, animals or objects appear before the camera in surprising and illuminating ways. What distinguishes Mr. Erwitt’s work has been his keen eye for the comedy in everyday life
Mr. Erwitt’s news photography is, naturally, more conventional than his personal work"
"In images of other famous people Mr. Erwitt got past the veils of myth and celebrity. Figures as different as Marilyn Monroe and Fidel Castro become real, sympathetic human beings. The image of Jacqueline Kennedy, caught momentarily alone in the crowd at the funeral of President John F. Kennedy, her face transformed by grief and worry, is heartbreaking.
But it is ordinary life to which Mr. Erwitt has been most acutely attuned and where he finds moments of allegorical epiphany. In a picture from 1963, two women stand on either side of a park bench, looking in different directions. A third sits between them with an unusually large baby sprawled on her lap. A sign posted high on the wire fence behind them announces “Lost Persons Area.” Obviously, it is a place at a fair or concert where people can go to find friends or family members from whom they’ve been temporarily separated."

“The ‘essence of what happens’ - that’s what matters.”

Sehe ich die Fotos, sehe ich sie in Stille. In dem genauen Moment, in dem sie geschossen und damit angehalten worden, solange ich sie mir ansehe. Ein Kuss, der nicht weiter geht, der farbige Mann, dem das Wasser gefriert, das er trinkt, der Junge, der aus dem Fenster oder auf den Fernseher sieht. Angehalten. Stille. Was denken sie gerade in diesem Moment? Was treibt sie um, was fühlen sie, was sehen sie? Die Verabschiedung der alten Dame am Bahnhof ist unterbrochen, mitsamt der Bewegung ihrer winkenden Hand. Alles was da ist, ist das Gefühl der Wehmut. Der Gedanke, das Gefühl, die Stimmung. Und die sieht man.


























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